Turboloch adé

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360 PS - 450 Nm - 270 km/h

Die Motorleistung des AMG A45, dem kleinsten AMG mit seinem 2 Liter Vierzylinder-Turbomotor, kann sich wahrlich sehen lassen. Mit einer Literleistung von 133 kW (181 PS) übertrifft er sogar die stärksten Supersportwagen, und hält dabei die EURO-6-Norm ein.

Leistung ist also mehr als ausreichend vorhanden, und dies trotz – oder gerade wegen – des extremen Downsizing-Konzeptes. Was also kann passieren, wenn der innovativste Entwicklungsdienstleister sich den stärksten Serien-Vierzylinder-Turbomotor der Welt vornimmt?

Serientaugliche Elektrifizierung heißt das Schlagwort – genauer gesagt 48 Volt E-Charging: Im AMG A45-Konzeptfahrzeug haben die FEV-Ingenieure einen zusätzlichen E-Charger verbaut. Das elektronisch betriebene Aggregat unterstützt den auf Maximalleistung ausgelegten Twin-Scroll-Turbolader bei niedrigen Drehzahlen und hochdynamischen Lastwechseln. So ist das maximale Drehmoment von 450 Nm bereits bei 1.600 1/min und somit 650 1/min früher als in der Serienversion verfügbar.

ErFAHRBARer Unterschied

Das Ergebnis: Elastizität und Ansprechverhalten des ohnehin sehr sportlichen AMG A45 nehmen spürbar zu und die Anzahl der Schaltvorgänge kann minimiert werden. Die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h verbessert sich beispielsweise – je nach gewähltem Gang – um bis zu 40 Prozent.


ohne eC 5,2 s 7,0 s 12,1 s 20,1 s
4. Gang 5. Gang 6. Gang 7. Gang
mit eC 4,8 s 6,0 s 8,5 s 11,4 s
Beschleunigung von 80 auf 120 km/h.

Zukunftsweisendes Konzept

Die Nutzung eines zusätzlichen 48 Volt E-Chargers verspricht insbesondere bei Luxusklassewagen – die zunehmend auch mit Vier- und Sechszylindermotoren angeboten werden – einen erhöhten Fahrkomfort. Die Aufladung von Downsizing-Motoren stellt immer einen Kompromiss zwischen Ansprechverhalten und maximaler Leistung dar. Das Turboloch macht sich dabei nicht nur durch die oft zitierte „Gedenksekunde“ beim Ampelstart bemerkbar, sondern begrenzt auch den Durchzug beziehungsweise das effizient verfügbare Drehzahlband. Dies kann zwar durch häufigere Schaltvorgänge ausgeglichen werden, jedoch werden Fahrkomfort und Geräuschkulisse negativ beeinflusst. Eine zusätzliche Aufladung mittels 48 Volt E-Charger kann hier Abhilfe schaffen.




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